Abstraktes schuldanerkenntnis Muster kostenlos

Schließlich wurde die Schuldneigung der Insassen, die kurz nach der Inhaftierung beurteilt wurde, negativ mit der Schwere der aktuellen Anklagen, der Erfahrung im Vorherigen Gefängnis, früheren Verurteilungen wegen Verbrechen und der Haftimisierung im Gefängnis korreliert. Im Gegensatz dazu hatte die Schamneigung nichts mit der Schwere der aktuellen Anklagen, der erfahrungsgemäßen Gefängniserfahrung und der Haftstufe im Gefängnis zu tun. Die Anfälligkeit für “schuldfreie” Scham (nur Restbeschämungen) waren bescheiden, korrelierten aber deutlich negativ mit der Geschichte schwerer Vergehen und früheren Verurteilungen. Zweitens, nehmen wir an, dass ein Überlebender keine weit hergeholte Verantwortung findet, etwas getan zu haben (nicht) und zu dem Schluss kommt, dass das Leben eine Frage des Glücks ist. Glück wird oft (irrational) als Nullsummenspiel betrachtet – viel Glück bedeutet, einen anderen davon zu berauben. Obwohl der Überlebende nicht für diese Entbehrung verantwortlich ist (der “verantwortliche” ist Schicksal oder Gott), ist er wahrscheinlich glücklich, dass (s) er dem Tod entkommen ist, was irgendwie impliziert, glücklich zu sein, dass ein anderer gestorben ist. Der Überlebende kann sich dafür verantwortlich fühlen, ein so verabscheuungswürdiges Gefühl erlebt zu haben, das als Verrat an einer Neigung angesehen werden kann, anderen zu schaden, um das eigene Interesse zu verfolgen. Oder, auch ohne sich selbst das elende Gefühl der Schadenfreude zu schreiben, kann sich der Überlebende schuldig fühlen, glücklich zu sein, während andere um ihre Verluste trauern, und das eigene Glück als Zeichen von Selbstzentriertheit und Härte betrachten (z.B. Jäger & Bartsch, 2006). Laut Higgins (1987) qualifizieren unterschiedliche Arten von Diskrepanzen zwischen dem eigenen Selbstverständnis und den eigenen Selbstführern verschiedene Arten unangenehmer Emotionen. Nach der Theorie der Selbstdiskrepanz legen wir nahe, dass Schuld durch eine Diskrepanz zwischen dem tatsächlichen und dem sollte Selbst hervorgerufen wird, die vorschreibt, wie man sein und sich nach den eigenen moralischen Maßstäben verhalten sollte. Fühlt man sich schuldig, verschlechtert sich sein moralisches Selbstbild (mehr oder weniger vorübergehend). Unserer Ansicht nach erlauben die von uns vorgeschlagenen Unterscheidungskriterien, sowohl die Ähnlichkeiten als auch die Unterschiede zwischen Scham und Schuld zu berücksichtigen und die problematischsten Fälle aufzuklären.

Sie erklären, wie ein moralischer Fehler eher Scham als Schuld hervorrufen kann; oder umgekehrt, wie ein Charakterfehler eher Schuld als Scham hervorrufen kann. Wir haben auch die weit verbreitete Ansicht von Scham als hässliche und maladaptive Emotion in Frage gestellt, im Gegensatz zu Schuld als prosoziale und adaptive. Je nach Kontextfaktoren und den verwendeten Regulierungsstrategien (z. B. Barrett, 1995; Ferguson & Stegge, 1998). Dysfunktionalität ist nicht intrinsisch für die Emotion, sondern hängt von den Fähigkeiten der erfahrenen Person ab (z.B. Gross, 1998; Gupta, Rosenthal, Mancini, Chaevens, & Lynch, 2008). AC steht für always-cooperate. AD steht für always-defect. AT steht für Always-Trembling.

TFT steht für tit-for-tat. GTFT steht für großzügiges Tit-for-Tat. TWTH steht für TFT-with-trembling-hand. SDH steht für schamgetriebenes Verstecken. SDD steht für schamgetriebenes Leugnen. GDA steht für schuldgetriebene Änderung. P steht für Pavlov. (A) Wenn b = 1 und c = 0,75, die Rangfolge von neun Strategien. (B) Wenn b = 1 und c = 0,5, die Rangfolge der Strategien.

(C) Wenn b = 1 und c = 0,25, die Rangfolge von neun Strategien. Scham und Schuld scheinen zwei synonyme moralische Emotionen zu sein, führen aber tatsächlich zu gegensätzlichen menschlichen Verhaltensweisen oder Verhaltenstendenzen. Scham treibt Menschen dazu, ihr Fehlverhalten zu verbergen oder zu leugnen, während Schuld die Menschen dazu treibt, ihre Fehler zu korrigieren. Wie sich Scham und Schuld beim Menschen entwickelt haben, ist noch unklar. Hier präsentieren wir ein Computermodell mit gegenseitigem Altruismus und geselligem Lebensstil, um diese Frage zu studieren.