Opel tarifvertrag ig metall

Annemarie Schreeb Tel.: +49 (0) 6142 7 72914 Mobil: +49 (0) 160 91344230 Annemarie.Schreeb@opel.com IndustriAll Europe begrüßt den am 6. Februar zwischen der IG Metall und Südwestmetall unterzeichneten Tarifvertrag. Das Abkommen steht an der Spitze der Tarifverhandlungen und ist ein positives Beispiel für die Sozialpartner nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa. Die wichtigsten Punkte der Vereinbarung sind: 1. Die Einkaufsorganisationen von Opel/Vauxhall und Peugeot/Citroen/DS Automobiles erhalten eine gemeinsame Organisationsstruktur, um das Potenzial der Groupe PSA durch Skaleneffekte zu erhöhen und damit auch die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. Langfristig werden 30 Prozent der Gesamtsynergien aus der Integration von Opel/Vauxhall in die Groupe PSA im Einkauf geschaffen. Diese neue Kaufkraft gibt den Unternehmen die Möglichkeit, erhebliche Einsparung im Einkauf zu erzielen, was ein wesentlicher Baustein für PACE! ist. 2. Verlängerung des Vorruhestandsprogramms: Arbeitnehmern, die zwischen 1957 und 1960 geboren wurden, wird die Möglichkeit des Vorruhestands angeboten. Darüber hinaus wird das Unternehmen ein alternatives Seniorenurlaubsprogramm für Personen anbieten, die kurz vor dem Rentenalter (bis zu 36 Monaten) stehen und es ihnen ermöglichen, das Unternehmen frühzeitig und sofort zu verlassen. 3.

Opel wird ein Programm zur Verbesserung der internen Mobilität auf den Weg bringen. Agilität ist wichtig, um den PACE zu erreichen! Ziele. 4. Ab dem 1. Januar plant Opel, kurzarbeit für mindestens sechs Monate in den Bereichen Ingenieurwesen und Verwaltung einzuführen, vorbehaltlich der endgültigen Genehmigung durch die Arbeitsagentur. 5. Die Arbeitsverträge sind an 35 Stunden pro Woche anzupassen. Die Anpassung betrifft Arbeitnehmer, die derzeit im Rahmen einer Zusatzvereinbarung länger arbeiten und deren Abteilungen mit einer Unterauslastung konfrontiert sind. Sie soll am 1.

April in Kraft treten. 6. Es wird ein neues mobiles Arbeitsprogramm entwickelt, um die Vorteile der Digitalisierung für die Opel-Belegschaft besser zu nutzen und zur Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben der Arbeitnehmer beizutragen. 7. Variable Zahlungen für Manager werden an den Turnaround-Plan und die Geschäftsziele von Opel/Vauxhall für 2017 gekoppelt. Nico Schmidt Assistant Manager Corporate Communications Tel.: +49 6142/7-78 325 Mobil: +49 151 21 54 53 87 nico.schmidt@opel.com Arbeitszeit• Ab 2019 ein Recht für alle Vollzeitbeschäftigten mit 2+ Betriebszugehörigkeit, ihre Wochenarbeitszeit für 6 bis 24 Monate auf 28 Stunden zu reduzieren. Nach Ablauf dieses Zeitraums haben die Arbeitskräfte das Recht, den Vorgang zu wiederholen. • Die vorübergehend reduzierte (28 Stunden) Wochenarbeitszeit wird auf 10 % der Erwerbsbevölkerung begrenzt. Beantragen mehr als 10 % der Arbeitnehmer eine Verkürzung der Arbeitszeit, Vorrang haben dann diejenigen, die Schichtarbeit, Pflege von Angehörigen oder kleinkinderfürsorge (bis 8 Jahre) leisten.• Die Arbeitgeber haben auch die Möglichkeit, Arbeitnehmer mit 40-Stunden-Verträgen zu beschäftigen (derzeit auf 18 %/13 % aller Verträge je nach Tarifregion festgelegt), aber die Betriebsräte werden mehr und stärkere Widerspruchsrechte haben, wenn die durchschnittliche Wochenarbeitszeit von durchschnittlich 35,9 Wochenstunden über alle Arbeitnehmer hinausgeht. Darüber hinaus haben das Management und die Sozialpartner vereinbart, zusätzliche wichtige Maßnahmen zur Stärkung der Umsetzung von PACE! zu entwickeln und auszuhandeln. Darüber hinaus wurde eine ständige Schiedskommission eingesetzt – ein Instrument, das sich in vergleichbaren Prozessen bewährt hat.

Außerdem wurde ein Schuldenabkommen unterzeichnet. Dies schafft die Möglichkeit, sich Schritt für Schritt weiteren Einzelthemen zu nähern. Rüsselsheim. Opel hat nun den künftigen Tarifvertrag bis Juli 2023 auf der Grundlage des im Mai vereinbarten Positionspapiers abgeschlossen. Dazu gehören unter anderem umfangreiche Beschäftigungsschutzmaßnahmen, Investitionen an den deutschen Standorten und die Ersetzung des bisher geltenden Tarifvertrags über Zuteilungs- und Beschäftigungsverpflichtungen, der vereinbart wurde, als das Unternehmen noch Teil von GM war.